Kostenträger

Wir sind für alle gesetzlichen Krankenkassen zugelassen und behandeln auch alle Mitglieder von Privat-Krankenversicherungen und Beihilfen sowie Sonderkostenträgern (z.B. Polizei, Feuerwehr).

Gesetzlich Versicherte können mit ihrem Versicherungsausweis (Krankenversicherungskarte oder neuer Gesundheitsausweis) direkt zu uns kommen. (Ab dem 01. Januar 2013 entfällt die Praxisgebühr (10 Euro).) Oder Sie bringen zusammen mit Ihrem Versicherungsausweis eine Überweisung Ihres Arztes mit.

Als Gemeinschaftspraxis dürfen wir nach den Bestimmungen der Kassenärztlichen Vereinigung (KV Westfalen-Lippe) nur eine begrenzte Anzahl von Leistungen im Quartal erbringen, so dass wir immer nur eine bestimmte Anzahl an gesetzlich versicherten Patienten behandeln können. Diese Beschränkung gilt nicht für Privatversicherte, Beihilfeberechtigte und Mitglieder von Sonderkostenträgern – so kann es vorkommen, dass wir z.B. einem Privatversicherten sofort einen Therapieplatz anbieten können und gleichzeitig einen gesetzlich Versicherten abweisen müssen, weil die vorgeschriebene Obergrenze erreicht ist.

Für gesetzlich Versicherte, die wir wegen der Obergrenze nicht im regulären Abrechnungsverfahren aufnehmen können, besteht die Möglichkeit, bei ihrer Krankenkasse einen Antrag auf Kostenerstattung zu stellen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Für alle Versicherten (außer im Kostenerstattungsverfahren) gilt, dass die ersten 5 Sitzungen problemlos von allen Kassen und Versicherungen bezahlt werden – diese probatorischen Sitzungen bieten Ihnen die Möglichkeit, uns kennenzulernen und zu entscheiden, ob Sie bei uns eine Therapie machen wollen.

Danach ist ein Antrag bei der Kasse oder Versicherung notwendig, der dann bewilligt werden muss. Nach Ablauf der ersten 25 Sitzungen (jeweils 50 Minuten) kann ein neuer Antrag gestellt werden. Die “normale” Höchstdauer einer Therapie beträgt 80 Stunden bei Verhaltenstherapie und 100 Stunden bei tiefenpsychologisch orientierter Therapie; nur in begründeten Ausnahmefällen genehmigen die Kassen auf Antrag noch einmal 20 Stunden zusätzlich.